auf dem Weg |
Unsere erste Nacht verbrachten wir am Lake Mead, dem vom Hoover Dam aufgestauten Colorado River. Wir genossen die Ruhe und Einsamkeit nach dem Trubel der Großstadt.
Lake Mead |
Am nächsten Morgen führte unsere Route durch das Valley of Fire. Der Park mit seinen bizarren roten Felsen hat uns so gut gefallen, dass die Kamera häufig im Einsatz war und wir versucht haben die Schönheit der Landschaft festzuhalten. Das ist uns in den letzten 10 Tagen noch oft so gegangen.
im Valley of Fire |
Das nächste Ziel, den Zion Nationalpark erreichten wir nach einer Übernachtung in St. George.
Leider waren alle Campingplätze in Rockville beim Parkeingang ausgebucht und wir mussten auf der Ostseite außerhalb des Parks schlafen. Das war aber kein Problem. Die Fahrt durch den Park bietet viele tolle Perspektiven.
Warten vor dem Tunnel |
Auch in diesem Nationalpark gibt es einen Busshuttle. Am Ende des Tals sind wir entlang des Flusses in die Schlucht hineingelaufen. Es war Wochenende und wir waren nicht allein.
wer weiter wollte bekam nasse Füsse |
Weiter ging es die Panoramaroute 89 Richtung Bryce Canyon Nationalpark. Auf dem Weg lag eine deutsche Bäckerei. Mit frischem Brot, Nussecken und Marmorkuchen eingedeckt kamen wir in Cannonville an. Auf dem schönen Campingplatz gab es dann erst einmal eine ordentliche Brotzeit und endlich wieder Lagerfeuer.
fast wie zu Hause |
Der Bryce Canyon ist wunderschön. Zu dem magischen Steinwald mit den goldroten Felsspitzen kommt eine gigantische Weitsicht auf die umliegenden Hochplateaus.
Bryce Canyon |
Leni hat auf der Wanderung entlang der Schlucht viele Trollhöhlen entdeckt.
eine riesige Trollburg |
Unsere Fahrt Richtung Norden führte durch den Dixie Nation Forest und das Grand Staircase-Escalante National Monument.
Grand-Staircase |
Der Abstecher zum Capitol Reef Nationalpark hat sich gelohnt. Mittags haben wir auf dem Parkplatz gekocht. Das ist das Schöne auf der Reise mit Wohnmobil. Man hat alles dabei.
im Capitol Reef Nationalpark |
Zur Hickman Bridge führte ein Wanderpfad. Bei den heißen Temperaturen eine schweißtreibende Aktion. Die Aussicht von oben hat sich gelohnt.
Hickman Bridge |
Durch den Fishlake Forrest, eine ziemlich einsame Gegend ging es wieder ins Tal. Nach einer Nacht in Richfield hieß das nächste Ziel Salt Lake City. Der Temple Square mit den kirchlichen Gebäuden der Mormonen prägt das Bild der Stadt. Bei einer Führung haben wir einiges über die Bauwerke und die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzen Tage erfahren.
Salt Lake City |
Nach 2 Tagen und der Behebung einer kleinen Autopanne (Nagel im Reifen) machten wir uns wieder auf und sind nun in Alpine, 2 Autostunden vom Yellowstone Nationalpark entfernt. Hier sieht es wirklich alpin aus. Die Landschaft hat sich während der Fahrt komplett gewandelt. Vom warmen trockenen Salt Lake sind wir nun auf über 1700m und es ist deutlich kühler und feuchter. Dafür ist alles grün.
Abendstimmung in Idaho |
Die Fahrt hierher hat unsere Erwartungen absolut übertroffen. Die Natur und die sich ständig verändernde Landschaft beeindrucken uns sehr. Nun freuen wir uns auf 4 Tage im Yellowstone, ohne Strom und Wlan. Sehr zur Freude von Felix ;-)
Viele Grüße von den 4Weltreisenden